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Marienerscheinungen

Himmlische Erscheinungen - Wenn Maria in Italien spricht
45 min, 2003, DVD Sig.4656309, € 24,-

Zu den Aufsehen erregendsten Phänomenen in Italien gehören die zahlreichen Marienerscheinungen; und das in einer Zeit und in einem Umfeld, in denen Aberglaube, Magie, Okkultismus und satanische Riten immer mehr Menschen in ihren Bann ziehen. Der Film stellt exemplarisch drei Orte vor. Er zeigt die Seherinnen und Seher während ihrer Visionen und lässt sie selbst zu Wort kommen. Einer der bedeutendsten Mariologen der Gegenwart, der französische Theologe Abbé René Laurentin, der nahezu alle neuen Erscheinungsorte offiziell auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüft, nimmt Stellung.
In Zaro auf Ischia haben Jugendliche schon 1995 in einer Vision gesehen, was sich am 11. September 2001 ereignete. Eine italienische Zeitschrift hat seinerzeit ausführlich darüber berichtet. Was die inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher in den regelmäßigen Visionen erfahren, halten sie in einem Tagebuch fest.
Die 62jährige Seherin Paola Albertini lebt in Pederobba bei Venedig. Sie berichtet, dass ihr seit 1996 jeweils am 4. eines Monats die Mutter Gottes als Königin der Schutzengel erscheine und Botschaften erteile. Die Mutter Gottes habe ihr geoffenbart, dass auf dem Berg Monfenera, wo es kein Wasser gibt, eine heilige, heilende Quelle fließen werde. Paola Albertini hat die versprochene Quelle gefunden, auf deren Wirkung die Menschen vertrauen.
In Paratico am Iseo-See, einer der reichsten Gegenden im Norden Italiens, lebt der 28jährige Marco Ferrari. Er führte ein ganz normales Leben, bis 1994  die Mutter Gottes in sein Leben getreten ist, die sich ihm als "Mamma dell'Amore - Mutter der Liebe" vorstellte und sich ihm noch heute regelmäßig offenbart. Im Gespräch mit Maria hat er sich bereit erklärt, die Passion Christi auf sich zu nehmen. Seitdem brechen jedes Jahr in der Karwoche an seinem Körper die Wundmale des Gekreuzigten auf.
Die katholische Kirche, die offizielle Obrigkeit, ist sehr vorsichtig bei der Beurteilung dieser Phänomene. Sie will nicht Gefahr zu laufen, der Sensation, der Fantasie und dem Aberglauben zu verfallen. Andererseits darf sich die Kirche aber nicht dem Vorwurf aussetzen, die Propheten ungehört zu lassen.

 

 

 

 

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